Ablauf einer Auktion

Der Ablauf bei der Versteigerung sieht üblicherweise so aus: Man legt den Steigerungsschritt fest, beispielsweise bei 5 Euro, das erste Gebot beträgt somit 5 Euro, das zweite 10 und so weiter. Jeder, der ein Gebot abgibt, zahlt seine 5 Euro unmittelbar nach dem Gebot in eine Kasse, wobei es jedem freisteht, auf das erste Gebot weitere folgen zu lassen. Man steigert solange, bis sich niemand mehr findet, der bereit ist, das letzte Gebot zu überbieten.

Sofern ein Bieter keine anderen Interessen verfolgt (z.B. seine Spendenfreudigkeit öffentlich zu zeigen oder gar mit seinen Gegenspielern um die meist gemeinnützigen Aspekte der Versteigerung zu konkurrieren), läuft die Bieterstrategie regelmäßig darauf hinaus, lediglich um die Mindestschrittweite zu erhöhen und stattdessen mit der Anzahl der Gebote innerhalb des eigenen Budgets zu bleiben. Daher beginnen amerikanische Versteigerungen meist schleppend und werden um so lebhafter, je wahrscheinlicher sich das Ende der Auktion abzeichnet.

Zumeist geht es den Beteiligten jedoch nur am Rande um den angebotenen Gegenstand und in erster Linie um die Unterstützung des Projekts, das mit dem Erlös finanziert werden soll und um den Spaß an der Veranstaltung, der sich durchaus bis zum Wettfieber steigern kann.Bild

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s